Stadtteil Weizen
In einer Urkunde des Klosters St. Gallen wird Weizen als "Wizia" bereits 778 erwähnt. 871 heißt der Ort "Weizin".
1275 bekam St. Blasien in Weizen Grundbesitz. Die Pfarrei Weizen war früher dem Kloster Allerheiligen in Schaffhausen eingegliedert. Als das Kloster 1529 aufgelöst wurde, wurde Weizen Filiale der Pfarrei Schwaningen, 1727 errichtete der Bischof von Konstanz die Pfarrei in Weizen wieder. An der bläsmischen Zehntscheuer steht die Jahreszahl 1575, und ein Kachelofen aus dem Jahre 1778 erinnert an das Wirken des Vogts Martin Büche im Auftrag des Klosters St. Blasien.
Der Mittelpunkt des Stadtteils Weizen liegt 511 Meter über Normalnull (NN-Höhe). Die Fläche der Gemarkung Weizen beträgt 9 656 401 qm.
Das Wappen von Weizen zeigt innerhalb des silber-blauen Wolkenbords der früheren fürstenbergischen Landeshoheit Stühlingen ein goldenen Kelch, als Erinnerung an den Heiligen Konrad, Bischof von Konstanz (934 bis 975), Schutzpatron der 1838 erbauten Pfarrkirche. zu Weizen.